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Sonntag, 15 Februar 2026
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Politik zur Semmel – ja bitte!„Common Corners“ in Haar machen Appetit auf die Kommunalwahl am 8. März

Politik zur Semmel – ja bitte!
„Common Corners“ in Haar machen Appetit auf die Kommunalwahl am 8. März

Haar – Lkr. München.
Infostände sind seit Jahrzehnten der Klassiker im Straßenwahlkampf. Auch in der heißen Phase des Kommunalwahlkampfes 2026 in Bayern werben Parteien und Wählergruppierungen an Stehtischen mit Flyern und kleinen Werbegeschenken um die Gunst der Wählerinnen und Wähler. Doch stellt sich zunehmend die Frage: Kann dieses Format heute noch überzeugen – und welche Alternativen gibt es?

: Die Common Corners der „Gelbmützen“ in Haar wecken Interesse für die Kommunalwahl am 8. März 2026. (Foto: FDP Haar)
Die Common Corners der „Gelbmützen“ in Haar wecken Interesse für die Kommunalwahl am 8. März 2026. (Foto: FDP Haar)

Ein interessantes Experiment starteten die Haarer Liberalen in diesem Kommunalwahlkampf. Anstelle klassischer Wahlinfostände organisierten sie am 31. Januar 2026 an mehreren belebten Einkaufspunkten der Stadt sogenannte „Common Corners“. Bereits im Vorfeld hatten sie diese Dialogformate über ihre Website, soziale Medien und Online-Presseportale angekündigt.

Mit Unterstützung der sogenannten „Gelbmützen“, wie sich die Wahlkämpferinnen, Wahlkämpfer und Unterstützer der FDP Haar nennen, wurden in verschiedenen Ortsteilen Common Corners eingerichtet. Ziel war es, mit den Bürgerinnen und Bürgern in einen offenen und aktiven Ideenaustausch zu treten.
„Jeder kann, aber nicht jeder muss mitdiskutieren“, lautete dabei die bewusst niedrigschwellige Spielregel an den Stehtischen.

Während einige Besucher lediglich Informationsmaterial mitnahmen, gingen andere deutlich tiefer ins Gespräch. „Mancher Austausch erinnerte schon fast an einen Mini-Innovations-Workshop“, berichtete der erfahrene Managementberater Alexander Schröder, der selbst für den Stadtrat kandidiert und einen Common Corner moderierte.

Auch Bürgermeisterkandidat Dr. Peter Siemsen zeigte sich beeindruckt vom Verlauf der Gespräche. „Manche Stehtische entwickelten sich zu regelrechten Themeninseln“, lobte er – und hob dabei sowohl die offene Diskussionskultur als auch die zahlreichen Anregungen der Bürgerinnen und Bürger hervor.

Und wie fiel das Feedback der Haarerinnen und Haarer aus? „Durchweg positiv“, berichten die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer der FDP Haar. Aussagen wie „So geht offener Austausch“, „coole Idee“ oder „hier fühle ich mich ernst genommen“ seien vielfach gefallen, fassen Siemsen und Schröder die Rückmeldungen zusammen.

Besonders in Erinnerung geblieben sei Siemsen ein Mann, der gerade seinen Morgeneinkauf in der Bäckerei erledigt hatte. Mit einem Lächeln bat er um einen Informationsflyer und rief den Haarer Liberalen zu:
„Politik zur Semmel – ja bitte!“

Die Common Corners der FDP Haar scheinen damit bei manchem ganz offensichtlich Appetit auf die Kommunalwahl am 8. März 2026 zu machen.

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