StartNewsPolitik zur Semmel – ja bitte!„Common Corners“ in Haar machen Appetit auf...

Politik zur Semmel – ja bitte!„Common Corners“ in Haar machen Appetit auf die Kommunalwahl am 8. März

Politik zur Semmel – ja bitte!
„Common Corners“ in Haar machen Appetit auf die Kommunalwahl am 8. März

Haar – Lkr. München.
Infostände sind seit Jahrzehnten der Klassiker im Straßenwahlkampf. Auch in der heißen Phase des Kommunalwahlkampfes 2026 in Bayern werben Parteien und Wählergruppierungen an Stehtischen mit Flyern und kleinen Werbegeschenken um die Gunst der Wählerinnen und Wähler. Doch stellt sich zunehmend die Frage: Kann dieses Format heute noch überzeugen – und welche Alternativen gibt es?

: Die Common Corners der „Gelbmützen“ in Haar wecken Interesse für die Kommunalwahl am 8. März 2026. (Foto: FDP Haar)
Die Common Corners der „Gelbmützen“ in Haar wecken Interesse für die Kommunalwahl am 8. März 2026. (Foto: FDP Haar)

Ein interessantes Experiment starteten die Haarer Liberalen in diesem Kommunalwahlkampf. Anstelle klassischer Wahlinfostände organisierten sie am 31. Januar 2026 an mehreren belebten Einkaufspunkten der Stadt sogenannte „Common Corners“. Bereits im Vorfeld hatten sie diese Dialogformate über ihre Website, soziale Medien und Online-Presseportale angekündigt.

Mit Unterstützung der sogenannten „Gelbmützen“, wie sich die Wahlkämpferinnen, Wahlkämpfer und Unterstützer der FDP Haar nennen, wurden in verschiedenen Ortsteilen Common Corners eingerichtet. Ziel war es, mit den Bürgerinnen und Bürgern in einen offenen und aktiven Ideenaustausch zu treten.
„Jeder kann, aber nicht jeder muss mitdiskutieren“, lautete dabei die bewusst niedrigschwellige Spielregel an den Stehtischen.

Während einige Besucher lediglich Informationsmaterial mitnahmen, gingen andere deutlich tiefer ins Gespräch. „Mancher Austausch erinnerte schon fast an einen Mini-Innovations-Workshop“, berichtete der erfahrene Managementberater Alexander Schröder, der selbst für den Stadtrat kandidiert und einen Common Corner moderierte.

Auch Bürgermeisterkandidat Dr. Peter Siemsen zeigte sich beeindruckt vom Verlauf der Gespräche. „Manche Stehtische entwickelten sich zu regelrechten Themeninseln“, lobte er – und hob dabei sowohl die offene Diskussionskultur als auch die zahlreichen Anregungen der Bürgerinnen und Bürger hervor.

Und wie fiel das Feedback der Haarerinnen und Haarer aus? „Durchweg positiv“, berichten die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer der FDP Haar. Aussagen wie „So geht offener Austausch“, „coole Idee“ oder „hier fühle ich mich ernst genommen“ seien vielfach gefallen, fassen Siemsen und Schröder die Rückmeldungen zusammen.

Besonders in Erinnerung geblieben sei Siemsen ein Mann, der gerade seinen Morgeneinkauf in der Bäckerei erledigt hatte. Mit einem Lächeln bat er um einen Informationsflyer und rief den Haarer Liberalen zu:
„Politik zur Semmel – ja bitte!“

Die Common Corners der FDP Haar scheinen damit bei manchem ganz offensichtlich Appetit auf die Kommunalwahl am 8. März 2026 zu machen.

- Advertisment -

Neueste Beiträge

Das könnte dir auch gefallen!

Feuchtigkeit im Alltag: So schützt man Kleidung, Technik und persönliche Gegenstände

Feuchtigkeit gehört zum Alltag und wird trotzdem häufig unterschätzt. Ein beschlagenes Fenster, ein leicht muffiger Geruch im Kleiderschrank oder feuchte Sportschuhe wirken zunächst harmlos....

Kosmetikausbildung in Frankfurt: flexibel, praxisnah und mit modernen Medical-Beauty-Anwendungen

Kosmetikausbildung in Frankfurt: Die Kosmetikschule Norbert Engler bietet eine praxisnahe, berufsbegleitende Ausbildung mit Make-up, Hautanalyse und Anti-Aging.

Zurück ins Gefühl: Warum Veränderung im Körper beginnt

Unser Körper kennt die Antwort oft schon längst. Viele Frauen, die zu Ulrike Remlein und mir ins "Rote Zelt" kommen, beschreiben dieses Gefühl so: Sie schaffen ihren Alltag, kümmern sich um Familie, Beruf und andere Menschen. Nach außen wirkt alles geordnet. Doch dann folgt meist der entscheidende Satz: "Ich fühle mich leer, abgeschnitten oder wie auf Autopilot." Der Zugang zu ihrer eigenen Körperweisheit und ihren Gefühlen fehlt."

Stress bewältigen mit Achtsamkeit

Der Tag der Achtsamkeit am 12. September erinnert uns daran, warum es so wichtig ist, im Alltag achtsamer zu sein Achtsamkeit ist in aller Munde....

Noosha Aubel, CDU und SPD: Der Fall eines schwerbehinderten Kindes in Potsdam ist eine politische Bankrotterklärung

Noosha Aubel, Dietmar Woidke und Friedrich Merz müssen sich an wirksamer Hilfe für Kinder messen lassen. Im Fall Heidrun stehen fehlende Kita-Assistenz und der...

Vegane Ernährung im Alter: Studie zeigt erhöhtes Risiko für Knochenbrüche

Eine britische Langzeitstudie zeigt, dass Veganerinnen und Veganer im Vergleich zu Fleischessern ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche haben. Besonders deutlich war der Unterschied bei Hüftfrakturen.

Filter, Feed, Vergleich: Wie Social Media Essstörungen fördert

Social Media zeigt uns scheinbar perfekte Körper und Mahlzeiten, doch hinter den Bildern kann eine ganz andere Realität stehen. Andrea Ammann zeigt, wie aus Inspiration Vergleich, aus Vergleich Druck und aus Kontrolle schließlich eine Essstörung werden kann.

Noosha Aubel und Potsdams Krise: Wie lange ist dieses Führungsversagen noch hinnehmbar?

Noosha Aubel in der Kritik: Die Fälle der schwerbehinderten Kinder Heidrun und Hedda-Maria verschärfen den Vorwurf des Strukturversagens in Potsdam. Potsdam braucht keine Meisterschaft im...

Timekettle W4 Plus Test: Wie gut funktionieren KI-Übersetzungs-Kopfhörer?

Janes Magazin hat beim Timekettle W4 Plus Test auf der IFA 2026 die beeindruckende Fähigkeit der KI-Kopfährer demonstriert, die Sprachbarriere zu überwinden. Die Technologie integriert sich nahtlos in den Gesprächsablauf, was sie zu einem praktischen Werkzeug für viele Einsatzbereiche macht.