StartHealthFördert das Epstein-Barr-Virus Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose?

Fördert das Epstein-Barr-Virus Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose?

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse bringen das Virus ins Visier der Forschung.

Lindenberg, 24. November 2022. Bei der Ursachensuche zu Multiple Sklerose sind Forscher der Universität Münster auf das Epstein-Barr-Virus, kurz EBV genannt, gestoßen. Die Bioresonanz-Redaktion erläutert die neuen Erkenntnisse.

Darauf gekommen sind die Wissenschaftler, weil sie bei Betroffenen eine auffällig hohe Zahl von EBV-spezifischen T-Zellen gefunden haben. Sie vermuten, dass die T-Zellen, welche bei Multiple Sklerose ins Nervensystem einwandern, ursprünglich vom Epstein-Barr-Virus dorthin gelockt wurden. Daraus schließen sie, dass das Virus ursächlich sein könnte für schädliche Prozesse, die typischerweise bei Multiple Sklerose im Nervensystem ablaufen.

Schon früher hatte man aufgrund der Daten von mehr als 10 Millionen Angehörigen des US-Militärs herausgefunden, dass von Multiple Sklerose Betroffene zuvor Antikörper gegen das Epstein-Barr Virus entwickelten. Die charakteristischen Nervenschäden entstanden erst, nachdem EBV-Antikörper im Serum aufgetreten waren. Schon damals ging man davon aus, dass das Epstein-Barr-Virus möglicherweise zu chronisch-entzündlichen Autoimmunerkrankungen wie die Multiple Sklerose beiträgt.

Die neueren Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass wohl die T-Zellen, welche bei der Multiple Sklerose ins Gehirn einwandern, wahrscheinlich auf der Suche nach aktiven EBV-Herden sind. Das könnte die immer wieder neuen Krankheitsschübe bei MS-Patienten erklären. Dieser Frage soll mit weiteren Analysen auf den Grund gegangen werden. (Quelle: Multiple Sklerose: Analysen aus Münster erhärten Verdacht gegen das Epstein-Barr-Virus, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Informationsdienst Wissenschaft (idw))

Schlussfolgerung aus Sicht der Bioresonanz-Experten

Die Erkenntnisse verdeutlichen, wie wichtig es ist, die Regulationen im Organismus ganzheitlich zu unterstützen, um solchen Entwicklungen zu begegnen.

Dies gilt zum einen im Hinblick auf das Milieu der Mikroorganismen, wie dem hier genannten Epstein-Barr-Virus, aber auch generell hinsichtlich den umfangreichen Regulationssystemen des Organismus.

Hintergrund dafür ist, dass bei solchen komplexen Erkrankungen, wie bei der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose, sehr häufig viele Faktoren hineinspielen und zahlreiche Prozesse beteiligt sind. In der Regel wird man nicht davon ausgehen können, dass ein Einzelfaktor alleine dafür verantwortlich ist. Auch darauf haben die Wissenschaftler der Universität Münster hingewiesen.

Wie weitreichend solche ursächlichen Zusammenhänge sind, hat die Bioresonanz-Redaktion in einem Fallbeispiel zur Multiplen Sklerose erläutert. Zum Beitrag: Scheinbar kuriose Bioresonanz-Testergebnisse von großer Bedeutung.

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen weder akzeptiert noch anerkannt.

Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de veröffentlicht regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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