Wenn Frankfurt tanzt: Zumba, Yoga und ganz viel Lebensfreude beim Museumsuferfest
Frauen aus unterschiedlichen Berufen und Generationen, 45 Minuten voller Bewegung und ein gemeinsames Ziel: den Alltag für einen Moment hinter sich lassen. Beim Frankfurter Museumsuferfest brachten die Frankfurter Bäderbetriebe gemeinsam mit Trainerin Jane Uhlig Zumba und Yoga auf die Bühne des Sportkreises Frankfurt.

Frankfurt feierte – und auf der Bühne wurde getanzt, gelacht und das Leben genossen. Beim Museumsuferfest präsentierten sich die Frankfurter Bäderbetriebe mit einem 45-minütigen Zumba- und Yoga-Programm auf der Bühne des Sportkreises Frankfurt.










Mitten im Geschehen: Trainerin Jane Uhlig und ihre Zumba- und Yoga-Crew. Zu heißen Rhythmen wurde getanzt, bei Yoga-Momenten rückten Bewegung und Körpergefühl in den Mittelpunkt – und auch das Publikum blieb nicht außen vor. Immer wieder wurden die Zuschauer zum Mitmachen animiert.
Die Stimmung war ausgelassen, emotional und vor allem eines: authentisch.


Vorständin, Wirtschaftsprüferin, Bankerin und Rentnerin – auf der Bühne zählt die Freude
Wer die Frauen auf der Bühne tanzen sah, konnte zunächst kaum erahnen, wie unterschiedlich ihr Alltag aussieht. In der Gruppe stehen Frauen verschiedener Generationen und mit ganz unterschiedlichen beruflichen Hintergründen.
Eine ist Vorständin, eine andere Wirtschaftsprüferin, eine weitere arbeitet als Bankerin. Hinzu kommen Frauen aus anderen Unternehmen und Berufsfeldern sowie eine Rentnerin.
Im Alltag bedeuten ihre Leben Termine, Verantwortung, Entscheidungen und Verpflichtungen. Auf der Bühne verschwinden diese Unterschiede.
Dann zählt nicht, welche Position jemand innehat, wie alt eine Frau ist oder was auf ihrer Visitenkarte steht. Dann zählen Musik, Bewegung, Gemeinschaft – und die Lust, einfach einmal loszulassen.
Vielleicht liegt genau darin die besondere Kraft von Zumba und Yoga: Für eine gewisse Zeit darf der Kopf Pause machen.


Jane Uhlig: „Man muss nicht immer perfekt sein“
Auch für Trainerin Jane Uhlig ist der Sport ein bewusster Gegenpol zu ihrem beruflichen Alltag. Die Frankfurter PR-Frau und Journalistin organisiert unter anderem Veranstaltungen und Fashion Shows und ist als Chefredakteurin von Janes Magazin tätig. Yoga und Zumba gehören zu den Bereichen ihres Lebens, in denen Leistung und Perfektion bewusst in den Hintergrund treten dürfen.

„Ich möchte Menschen immer wieder motivieren, aus ihrem Alltag herauszutreten und sich für Spaß und Freude zu öffnen. Wir müssen nicht immer funktionieren und wir müssen auch nicht perfekt sein. Beim Tanzen darf man sich einfach einmal gehen lassen, lachen, sich bewegen und den Moment genießen“, sagt Jane Uhlig.
Diese Haltung war beim Museumsuferfest deutlich zu spüren. Es ging nicht darum, dass jeder Schritt perfekt sitzt. Entscheidend waren die Energie der Gruppe und die Freude daran, gemeinsam auf der Bühne zu stehen.



Warum die Frauen Weiß trugen
Auch der gemeinsame Look war bewusst gewählt: Die Zumba- und Yoga-Crew trat in Weiß auf.
Weiß wird mit Klarheit, Offenheit und Neubeginn verbunden. Gleichzeitig vermittelt die Farbe etwas Leichtes und Unbeschwertes. Für die Frauen auf der Bühne sollte sie genau dieses Lebensgefühl symbolisieren.
„Weiß steht für uns für Leichtigkeit, Offenheit und Freiheit. Wir möchten zeigen, dass Lebensfreude nichts mit Perfektion zu tun hat. Es geht darum, sich zu öffnen, sich etwas zuzutrauen und Freude zuzulassen – egal, wie alt man ist oder welchen Beruf man ausübt“, erklärt Uhlig.



Für 45 Minuten bleibt der Alltag draußen
Und genau darin lag die vielleicht schönste Botschaft dieses Auftritts.
Eine Vorständin tanzt neben einer Rentnerin, eine Wirtschaftsprüferin neben einer Bankerin. Berufliche Hierarchien und unterschiedliche Lebensphasen verlieren für einen Moment ihre Bedeutung.
Was die Frauen verbindet, ist die Freude daran, gemeinsam etwas zu erleben.
Das Publikum vor der Bühne wurde Teil dieser Stimmung. Es wurde mitgetanzt, mitgemacht und mitgelacht. Aus einer geplanten Zumba- und Yoga-Präsentation entwickelte sich so eine kleine Auszeit mitten im Trubel eines der größten Frankfurter Feste.
Das Museumsuferfest steht für Kultur, Begegnung und die Vielfalt der Stadt. Der Auftritt der Frankfurter Bäderbetriebe auf der Bühne des Sportkreises Frankfurt zeigte, dass dazu auch Bewegung gehört.
Und vielleicht braucht es manchmal gar nicht viel, um aus dem Alltag auszubrechen: ein bisschen Musik, Bewegung, Menschen, die mitmachen – und den Mut, für einen Moment nicht darüber nachzudenken, ob alles perfekt aussieht.
Denn Leichtigkeit beginnt manchmal genau dort, wo wir aufhören, perfekt sein zu wollen.
Redaktion: Janes Magazin

