Dienstag, 25 Juni 2024
StartReisenAufklärung mit Spaßfaktor: "Pirat" wird Zandvoorts Klimabürgermeister

Aufklärung mit Spaßfaktor: „Pirat“ wird Zandvoorts Klimabürgermeister

Niederländischer Küstenort bietet Naturexkursionen der besonderen Art an

Auch in den Niederlanden ist der Klimawandel ein wichtiges öffentliches Thema. Um ihre Bürgerinnen und Bürger für Maßnahmen zu begeistern, die zum Schutz von Natur und Klima beitragen, ernennt die Regierung jedes Jahr so genannte „Klimabürgermeister“, die in ihrer Gemeinde, Nachbarschaft oder in ihrem Unternehmen als Vorbild vorangehen. Im niederländischen Küstenort Zandvoort hat Bram Molenaar diesen Posten inne: Als Klimapirat lädt er Besucherinnen und Besucher dazu ein, ihn auf seine spannenden Streifzüge zu begleiten.

Mit der Natur leben
Bram ist am Strand von Zandvoort aufgewachsen. Seine Familie hat hier schon vor Hunderten von Jahren gelernt, mit der Natur und ihren Elementen zu leben. Diesen Mindset sowie das Wissen, wie man das Meer sowie die karge Dünenlandschaft rund um Zandvoort als Nahrungsgrundlage nutzt, gibt er heute gerne an andere Menschen weiter. Sein Ziel: Sie mit der Natur in Verbindung zu bringen und gleichzeitig ein Verständnis dafür zu schaffen, warum und wie man sie schützen muss. Zu diesem Zweck organisiert er am Strand und im Dorf verschiedene Workshops und Ausflüge.

Geheimnisse des Meeres entdecken
Besonders aufsehenerregend ist die Strandexkursion mit dem Klimapirat-Planwagen. Rund zwei Stunden lang geht es dabei für Groß und Klein vor der Kulisse des Zandvoorter Boulevards direkt am Wassersaum entlang. Mit Beginn der Fahrt startet man eine Welt voller Geheimnisse, die man unter der kundigen Leitung von Bram hautnah entdeckt. Kleine schwarze „Steine“ entpuppen sich dann als Überbleibsel des Urwalds, der hier vor Jahrtausenden wuchs, und auch viele andere Fundstücke verraten viel Spannendes über das Leben im und auf dem Wasser.

Modernes Piratentum
Seine Piratenkleidung ist übrigens viel mehr als ein spaßiges Kostüm. Wie Bram den Teilnehmern seiner Exkursionen gerne verrät, stammt er tatsächlich von echten Piraten ab. Seine Vorfahren bauten am Strand von Zandvoort nämlich Leuchtturm-Attrappen, mit denen sie Seefahrer auf die Sandbänke vor der Küste lockten, um die aufgelaufenen Schiffe schließlich auszurauben. Nach heutiger Definition ist für Bram ein Pirat vor allem jemand, der nach Unabhängigkeit und Freiheit strebt – natürlich ohne dass dabei andere Menschen zu Schaden kommen.

Kleine Klimaschützer
Mit Blick auf das Klima der Zukunft liegt ihm besonders die spielerische Aufklärung der kommenden Generationen am Herzen. So ist der Klimapirat auch regelmäßig in den Schulen von Zandvoort und Umgebung zu Gast, um dort Liebe, Respekt und Wissen im Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu vermitteln, die den Menschen zur Verfügung stehen. Zudem bietet er diverse Workshops an, die auch den Erwachsenen die Natur rund um Zandvoort näherbringen.

Zandvoort gehört zu den bekanntesten Badeorten der niederländischen Nordseeküste. Per Bahn ist der „Beach for Amsterdam“ in 25 Minuten von Amsterdam aus zu erreichen, Haarlem liegt sogar nur 15 Minuten Fahrzeit entfernt. Mit 37 Strandcafes bietet der 9 Kilometer lange Sandstrand vielfältige Möglichkeiten, einen Tag am Meer zu genießen. Im charmanten Ortskern lädt eine Vielzahl von Shops und Cafes zum entspannten Einkaufsbummel ein, authentische kleine Häuser machen die Historie des ehemaligen Fischerdorfes sichtbar. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe von Dorf und Strand befindet sich die internationale Formel-1-Rennstrecke Circuit Zandvoort. Jährlich finden hier dutzende Motorsportveranstaltungen wie der Historische Grandprix und die Formel-3-Masters statt. Nördlich von Zandvoort erstreckt sich der Nationalpark Zuid-Kennemerland. Das beeindruckende Naturgebiet lädt zu ausgedehnten Radtouren und Spaziergängen ein, bei denen man neben Koniks, schottischen Hochlandrindern auch Wisente entdecken kann. In den ebenfalls an Zandvoort angrenzenden Waterleidingdünen ist zudem der größte Damhirschbestand der Niederlande zu Hause.

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Bildquelle: @Tanja Neumann

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