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Datenleck bei Scalable Capital, Facebook & Co.: Die Mär vom »Goldrausch« unter Anwälten

News abonnierenPressekontakt13.03.2023, 10:05 Politik, Recht & Gesellschaft/ PR Agentur: BRR Verbraucherkanzlei Baumeister Rosing

Rechtsanwalt Helmut Dreschhoff, Verbraucherkanzlei BRR Baumeister Rosing (© Verbraucherkanzlei BRR Baumeister Rosing)

(openPR) Berlin, 13.03.2023

Der SPIEGEL hat in seinem Artikel »Schadensersatzklagen nach Hackerangriffen: Wie viel sind geleakte Kundendaten wert?“ vom 10.03.2022 über zunehmende Datenleck-Klagen gegen große Unternehmen wie Scalable Capital, Facebook und andere berichtet. Als Aufmacher wurde ein sich angeblich entwickelnder «Goldrausch« unter Anwälten genommen, was jedoch die Arbeit von Legal-Tech-Kanzleien im Verbraucherschutz in ein falsches Licht rückt. 

»Wieder einmal wird in den Medien das abgegriffene Klischee der Goldgräber-Anwälte bedient«, so Rechtsanwalt Helmut Dreschoff von der Verbraucherkanzlei BRR Baumeister Rosing. »In diesem Fall benutzt der SPIEGEL es in seiner Berichtseinleitung sogar als plumpes Mittel, nur um Klicks zu generieren. Denn in dem Artikel selbst kommt das Thema ›Goldrausch unter Anwälten‹ so gut wie gar nicht zur Sprache.« 

In dem Bericht geht es hauptsächlich um das Modell der Prozessfinanzierer, die die Kosten der Klagevertretung übernehmen. »Selbst hier ist anzumerken, dass die Prozesskostenfinanzierung seit Jahren ein gängiges Mittel ist, um Verbraucher schneller und einfacher zu ihrem Recht zu bringen. Wenn Legal-Tech-Kanzleien also auf Finanzierer zurückgreifen, ist dieser Weg völlig legitim. Denn nicht nur versicherte bzw. finanzstarke Betroffene sollen Zugang zum Recht bekommen.« 

»In dem SPIEGEL-Bericht wird auch leider der alte Vorwurf, dass Kanzleien mit Massenklagen nur Geld scheffeln wollen, wieder unhinterfragt hervorgeholt«, so Dreschhoff weiter. »Dabei ist es doch gerade die Masse, die viel Druck auf mächtige Unternehmen aufbauen kann, sodass diese nicht mehr einfach bestehende Gesetzte unterwandern können. Letztendlich ist es uns völlig schleierhaft, wie es bei den zu erwartenden relativ geringen Schadensersatzbeträgen zu dem sogenannten ›Goldrausch‹ kommen soll. Als Verbraucheranwälte wünschen wir uns zum Thema ›Neue Wege der Rechtsdurchsetzung‹ mehr Sachlichkeit, weniger Klischeebedienung.«

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

BRR Baumeister Rosing VerbraucherkanzleiPressekontakt: Thorsten WortmannViktoria-Luise-Platz 710777 BerlinTel. 030/22012380

Die Verbraucherkanzlei BRR Baumeister Rosing zählt zu den führenden Legal-Tech-Kanzleien Deutschlands. Sie berät und vertritt Mandanten zu den Themen Dieselskandal, PKV-Beitragsrückerstattungen, Geld zurück von Online-Casino und -Sportwetten sowie Datenschutzverstöße. Mehr Informationen unter www.baumeister-rosing.de

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