Donnerstag, 18 April 2024

ARAG Konzern bleibt im Jahr 2022 weiter auf robustem Wachstumskurs

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Profitables Versicherungsgeschäft überkompensiert niedrigeres Kapitalanlageergebnis

– ARAG Konzern zeigt im Geschäftsjahr 2022 erneut starkes Wachstum von 9 Prozent
– Internationales Versicherungsgeschäft steigt um 10 Prozent, das deutsche um 8,2 Prozent
– ARAG gewinnt auch in 2022 in Deutschland mehr als 90.000 neue Kunden
– ARAG Kranken mit 12,7 Prozent Wachstum umsatzstärkstes deutsches Segment
– Versicherungstechnisches Ergebnis um 33,5 Prozent gesteigert
– Sehr erfolgreicher Start ins laufende Geschäftsjahr 2023

Der ARAG Konzern steigerte in 2022 seine Bruttobeitragseinnahmen erneut um 9 Prozent, mit 182 Millionen EUR auf knapp 2,2 Milliarden EUR. Die Gesamtleistung des Konzerns – inklusive der Umsätze der Dienstleistungsgesellschaften – lag über 2,2 Milliarden EUR. Das versicherungstechnische Ergebnis wurde weiter stark ausgebaut und stieg um 33,5 Prozent auf knapp 158 Millionen EUR. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit lag bei 97,3 Millionen EUR. „Wir treffen den Bedarf unserer Kundinnen und Kunden. Das gelingt nicht nur punktuell, sondern gilt für das gesamte Unternehmen mit allen Segmenten. Die ARAG wächst dynamisch, verbessert gleichzeitig ihre Erträge und nutzt die Gewinne für Investitionen in Personal und Technologie sowie zur Stärkung der Solvenz“, erläuterte Dr. Renko Dirksen, Vorstandssprecher der ARAG SE bei der Bilanzvorlage des ARAG Konzerns.

Auch im Jahr 2022 baute der ARAG Konzern seine Geschäfte weiter aus. Auf dem deutschen Markt hielt die starke Nachfrage nach Rechtsschutz- und Krankenversicherungen unvermindert an. Die Beitragseinnahmen stiegen um 8,2 Prozent auf rund 1,3 Milliarden EUR. Die internationalen ARAG Einheiten lieferten 10 Prozent mehr Einnahmen und steigerten ihre Beiträge auf 907,2 Millionen EUR. Ende 2022 hatte der ARAG Konzern insgesamt rund 12 Millionen Policen in seinem Bestand. Die Combined Ratio des Konzerns verbesserte sich auf 86,7 Prozent nach 89,2 Prozent in 2021. Die Schadenaufwendungen stiegen auf 1,09 Milliarden EUR gegenüber 1,03 Milliarden EUR im Vorjahr. Trotz starkem Beitragswachstum sank die Konzern-Schadenquote von 51,7 Prozent auf 50,2 Prozent. Die Kostenquote sank ebenfalls, von 37,5 Prozent auf 36,5 Prozent. Durch die Entwicklung der Finanzmärkte in 2022 liegt das Kapitalanlageergebnis mit 52 Millionen EUR klar niedriger als im Vorjahr (80,3 Millionen EUR). Der Konzern kompensierte diesen Rückgang jedoch durch seine sehr guten technischen Ergebnisse: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 97,2 Millionen EUR und damit 12,2 Prozent über dem Vorjahreswert (86,7 Millionen EUR).

Das weiterhin hohe Beitragsplus ist vor allem auf das starke Rechtsschutzsegment – die größte Einheit im Konzern – zurückzuführen. Dieses legte im deutschen Markt mit 5,9 Prozent zu und im internationalen Geschäft mit 7,5 Prozent. Das Krankenversicherungssegment lieferte mit 12,7 Prozent erneut einen starken Wachstumsimpuls und ist nun das größte ARAG Geschäftsfeld im deutschen Markt. Das Kompositsegment erzielte ebenfalls ein deutliches Beitragsplus von 12,2 Prozent.

Laufendes Geschäftsjahr 2023 mit erneut sehr gutem Auftakt
Im Jahr 2023 setzt sich die dynamische Entwicklung des Konzerns der letzten Jahre fort. Die gesamten Beitragseinnahmen im ersten Quartal stiegen abermals deutlich um 11,5 Prozent auf 712,3 Millionen EUR (Vorjahr: 638 Millionen EUR). Das Geschäft in Deutschland wuchs um 9,5 Prozent. Dabei steuerte die Krankenversicherung mit 16 Prozent ein besonders hohes Plus bei. Das internationale Geschäft legte mit 14,4 Prozent ebenfalls deutlich zu.

„Die Erfahrung zeigt: Wenn es in Unternehmen richtig gut läuft, dann lohnt es sich, sehr wachsam zu sein. Deshalb ist es für das ARAG Vorstandsteam enorm wichtig, bereits heute für die Erfolge der Zukunft zu sorgen“, betonte Dr. Renko Dirksen. Das neue Zukunftsprogramm ARAG 5>30 spiele dabei eine Schlüsselrolle. Die fünf zentralen Handlungsfelder reichen vom Ziel, bis 2030 auf 3 Milliarden EUR Beitragseinnahmen zu wachsen, über die Steigerung von Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit bis zu den großen Herausforderungen der nachhaltigen und digitalen Transformation. „ARAG 5>30 ist unsere Antwort auf eine neue Phase globaler Unsicherheit. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, auf Sicht zu fahren – so wie es vielleicht bei anderen Unternehmen der Fall ist. Gerade in schwierigen Zeiten ist es notwendig, einen klaren Kurs zu setzen“, unterstrich der Vorstandssprecher.

Der Text steht unter folgendem Link zum Download bereit:
https://www.arag.com/de/presse/pressemitteilungen/group/00652/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Sie ist der weltweit größte Rechtsschutzversicherer. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Ihren Kunden in Deutschland bietet die ARAG neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft auch eigene einzigartige, bedarfsorientierte Produkte und Services in den Bereichen Komposit und Gesundheit. Mit rund 4.700 Mitarbeitenden erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 2 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender
Vorstand Dr. Renko Dirksen (Sprecher) Dr. Matthias Maslaton Wolfgang Mathmann Hanno Petersen Dr. Joerg Schwarze Dr. Werenfried Wendler

Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

Firmenkontakt
ARAG SE
Klaus Heiermann
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
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http://www.ARAG.de

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