Dienstag, 25 Juni 2024
StartBusinessRatgeberWie die Digitalisierung den Door-to-door-Vertrieb überflüssig macht

Wie die Digitalisierung den Door-to-door-Vertrieb überflüssig macht

Wie die Digitalisierung den Door-to-door-Vertrieb überflüssig macht

Beim Door-to-door-Vertrieb werden Produkte an der Haustür verkauft. Heute ist das aufgrund der Digitalisierung nicht mehr zwangsläufig notwendig. Es ist möglich, den Vertrieb zu digitalisieren. Und das hat viele Vorteile.

Vor- und Nachteile des D2D-Vertriebs

Heutzutage findet die Arbeit immer mehr im Büro statt. Die Digitalisierung ermöglicht eine digitale Gestaltung des Vertriebs. D2D (Door-to-door) wird daher immer weniger genutzt. Schließlich ist die digitale Option schneller und einfacher. Es kann nicht nur Zeit, sondern auch Geld gespart werden. Kundenmeetings finden jetzt per Zoom und Co. statt. Das bedeutet, es ist nicht mehr nötig, von Tür zu Tür zu gehen, um Produkte anzubieten.

Der einzige Vorteil des D2D-Vertriebs bleibt somit der persönliche Bezug zum Kunden. Doch auch mit der Digitalisierung geht dieser nicht vollkommen verloren. Man hat nämlich die Möglichkeit, häufiger Kontakt zum Kunden zu haben. Das ermöglicht auch das schnellere Lösen von Problemen und erhöht folglich die Kundenzufriedenheit. Und selbst wenn die Vorstellung eines Produktes mal ein persönliches Treffen erfordert, kann dieses immer noch schnell organisiert werden.

Beim D2D-Geschäft werden oft Ressourcen verschwendet. Der Vertriebler kann die Gewinnmargen zudem schlecht einschätzen. Denn er kann nie wissen, ob er an einem Tag einen oder zehn Verkäufe tätigen kann. Beim digitalen Vertrieb können heute solche Prognosen mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Auch lässt sich beim D2D die Zielgruppe schwerer erreichen. Diese kann beim digitalen Vertrieb hingegen schnell ausgemacht werden. Als Letztes wird in einigen Fällen eine Genehmigung für das Haustürgeschäft gefordert. Man bewegt sich also in einem rechtlich unsicheren Rahmen. Die Digitalisierung dient mit mehr Sicherheit.

Wie der Umstieg gelingt

Es fällt nicht jedem Unternehmen leicht, gewohnte Muster abzulegen und auf moderne Techniken umzusteigen. Daher bedarf der Umstieg auf einen digitalen Vertrieb einer rechtzeitigen Planung.

Als Vertriebler gilt es, herauszufinden, welche Produkte oder Dienstleistungen sich überhaupt eignen. Vielleicht lohnt es sich sogar, das eigene Angebot zu erweitern. Denn das Wichtigste ist, die Zielgruppe richtig anzusprechen. Dazu sollte man seine Zielgruppe jedoch erst einmal definieren. Man sollte dafür wissen, auf welchen Plattformen sich potenzielle Kunden ihre Zeit verbringen und wie man sie am besten erreichen kann. Eine klare Definition der Zielgruppe sowie ein ansprechendes Angebot können die Erfolgsrate des digitalen Vertriebs deutlich erhöhen.

Die Digitalisierung des Vertriebs bringt zwar höhere Kosten mit sich als das Haustürgeschäft, doch ist gleichzeitig auch kosteneffizienter. Das gleicht den Verlust also wieder aus. Zu den anfallenden Kosten gehören u. a. die Aufbereitung von Marketingkampagnen in den digitalen Medien. Die Kostenhöhe kann hierbei jedoch variieren. Doch die Kampagnen sind unerlässlich, denn sie werden von tausenden von Menschen gesehen. Und tragen somit dazu bei, dass die Nachfrage nach den Produkten gesteigert wird. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass einige Menschen den Kauf tätigen, nachdem sie die Marketingkampagne gesehen haben. So wird dann letztendlich auch der eigene Umsatz maximiert.

Zuletzt ist es bedeutsam, dass sich jedes Vertriebsunternehmen Gedanken macht, welche digitalen Tools sich wirklich lohnen. Ein Klassiker sind Videochatprogramme wie Zoom oder Microsoft Teams. Dadurch wird der Kontakt zur Kundschaft erheblich erleichtert. Doch auch einige KI-Tools können sehr lohnenswert für das eigene Unternehmen sein. Diese können beim Customer-Relationship-Management unterstützen und z. B. Kundenavatare erstellen und diese kategorisieren. Das erleichtert den Umgang mit den entsprechenden Kunden. Darüber hinaus können sie Gesprächsdaten schnell analysieren und auswerten und basierend darauf Prognosen erstellen sowie passende Lösungen finden.

Alles in allem hat die Digitalisierung des Vertriebs viele Vorteile. Das Haustürgeschäft ist veraltet und nicht mehr notwendig. Daher sollte man mit der Zeit gehen und Vertriebsprozesse digitalisieren. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern ist auch effizienter. Somit können größere Profite erwartet werden.

Autor: Dominik Biss ist CEO der SalesPower GmbH und Experte für Vertrieb und Unternehmensführung. Die Firma offeriert digitale Zahlungsabwicklung für Agenturen, Dienstleister und Coaches sowie ein eigenes CRM. https://www.close-os.com/

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